Homepage von Ole Mühlfeld

Neuseeland 2008

Die Diplomarbeit ist abgegeben, und jetzt nichts wie weg! Also auf nach Neuseeland, ins Land der Hobbits.
Auf den folgenden Seiten moechte ich die Reise vorstellen, um auch meine Familie und Freunde an der fantastischen Reise teilhaben zu lassen. Wer das mal nachmachen will, kann besonders auf die "traveller tips" achten :o)

Da ein Blog einfacher zu pflegen ist, als meine Seite geht es jetzt weiter im Blog: www.ole-nzl.blogspot.com

Der Wecker klingelt um 3.45 Uhr, gut dass ich schon um 3.30 Uhr wach bin, nachdem ich noch bis 1.00 Uhr gepackt habe. So werden meine Mitbewohner nur durch das Klingeln des Taxifahrers gestoert, der meine ueber den Tueroeffner gegebenen Morsezeichen "komme gleich" wohl nicht verstanden hat.

Hamburg, check in. Flug nach London. Habe 6 Plaetze fuer mich (natuerlich vorm Notausgang, d.h. 1.5 Meter Beinfreiheit). Ueber der Nordsee traumhaft schoener Sonnenaufgang. London erreichen wir unter blutrotem Himmel, leider zu frueh, deshalb fliegt der Pilot noch 3 Warteschleifen ueber der Stadt. Kostenloses Sightseeing: London Eye, Millenium Bridge, Tower Bridge... und da, das ist doch St. Catherines Dock?

Nach der Landung musste das Terminal gewechselt werden. Traveler Tipp (TT) es gibt im Terminal 3 in Heathrow eine "additional seatarea" - da stehen statt ungebquemen Stuehlen Sofas, auf denen man gut den verpassten Schlaf nachholen kann (ganz hinten rechts).

Dann weiter nach L.A. Die Amis freuen sich immer wieder sehr ueber den Besuch von Nichtstaatsbuergern, deshalb gestalten sie die "Einreise" (sofern man bei einem Tankstopp davon ueberhaupt sprechen kann immer ganz einfach und sehr unkompliziert). Neben dem obligatorischen gruenen Visaschein, den man schon vor der Landung ausfuellen muss (Die Fragen lauten uebersetzt etwa: Sind Sie Mitglied einer terroristischen Vereinigung? - Nein. Haben Sie Erfahrung im Umgang mit Sprengstoff? - Nein. Wollen Sie den Praesidenten ermoren? - Nein.) haben sich die Ameriakaner noch ein paar nette gimmicks ausgedacht, so darf jetzt jeder Einreisende (auch Transit!) erstmal einige Fragen der Zoellner beantworten, danach seine Finger (beide Haende) auf einen Fingerabdruckscanner legen (ja, das FBI will seine Datenbank aufstocken) und wird schliesslich noch mittels Digitalkamera Fotografiert. Erst danach darf man sich in dem mit elektronischen Schloessern gesicherten und voelling abgeschirmten Raum fuer Transitpassagiere begeben, um zu warten bis der Flieger getankt und durchgesaugt ist. Cola gibts kostenlos.

Auf dem Weiterflug habe ich dann das Zeitgefuehl eingebuesst. Ich habe meine Armbanduhr bewusst nicht weitergestellt, denn NZL hat 12 Stunden Zeitverschiebung (das der Datumswechel dann immer erst am Mittag vorgenommen wird, habe ich erst hinterher gemerkt...)
Auf jeden Fall ging die Zeit halbwegs schnell vorueber, nicht zuletzt wegen den guten Unterhaltungsprogramms von Air Newzealnd (Hatte ich erzaehlt, dass wir mit der (Air New Zealand - 001 geflogen sind? Heisst das dann Flaggschiff?)
Naja, es gab "The Huntig Party" (gut), "Into the Wild" (etwas komisch) und "Transformers" (sehr komisch).

Irgendwann wurde ich geweckt, weil ich mich zur Landung anschnallen sollte. Es war 6 Uhr (Frage: morgens, oder abends?) Dann gab es das Gepaeck, eine Kontrolle auf mitgebrachte Aepfel (Fruchtfliegen) und andere Tier-deseases. (TT: Nach NZL nichts zu essen mitbringen!!!)

Am Flughafen traf ich Alex und Andi wieder, die ich auf dem Flug kennengelernt hatte. Besonders interessant das Studienfach der beiden: "Weinkunde" - beide aus Winzerfamilien stammend und nun in NZL Pracktikum machend...
Wir entschieden fuer die folgende Nacht gemeinsam eine Unterkunft zu finden und fanden sie im Herzen von Auckland: ACB (Auckland CentralBackpacker) - Viererraum zu dritt, sehr komfortabel, aber ohne Fenster, daher ruhig, dafuer mit nichtabschaltbarer Klimaanlage, daher laut.

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Auckland hat leider nicht so viel zu bieten: Einen hohen Fernsehturm, von dem man runterspringen kann (die Kiwis springen von allem was hoch ist runter) und einen grossen Hafen, in denen sich die Megayachten aneinander reihten.

Ansonsten ist die Stand ungefaehr so wie jede andere europaeische Grossstadt, mit dem Unterschied, dass man einige historische (=kolonial) Bauten zwischen den Skyskrapern findet.

Naja, dann gab es da noch den Besuch beim Mexikaner zum Mittag und beim Outdoorshop am naechsen morgen, da gabs dann erstmal schoene Teva-Sandalen. (Der Verkaufer bestaunte meine Isomatte und fragte, ob sie mir gefalle, das sei eine sehr gute, die er selber gerne haette. Das spricht also fuer die gute Beratung bei Globetrotter in HH.)

Nach einem Tag hat man das meiste gesehen. Ich war noch an der Uni, wie es sich gehoert und im Albert-Park direkt davor. Dort traf ich einen Asiaten, den ich bat ein Foto von mir zu machen, er fragte aus welcher Stadt in Deutschland ich kaeme (auf deutsch). Deutsch sein ist manchmal deprimierend. Mein Englisch wird aber langsam besser (das Deutsch dafuer schlechter, siehe diesen Text... :)

So, dann sind wir also auf die Faehre und hinaus auf den Heikura Golf gefahren, dort liegen 50 Insel, am gekanntesten die "Great Barrier Islands", uns hat es nach Waheki Island verschlagen, die zweit groesste Insel. Hier wird viel Wein angebaut, wir haben eben im Supermarkt 3 Buddeln gekauft, damit wir gleiche eine Weinprobe machen koennen. Untergekommen sind wir in einem coolen Hostel im Dschungel "Heikarua Lodge" in der Heikarua Road.

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Gerade kommen wir von der Strandtour zurueck, die am Stony Beach begann, ueber den Sany Beach dann zum Snorkling Beach fuehrte. Zu dem Zeitpunkt gluehte ich dann auch schon etwas, obwohl ich meine 15er Sonnencreme gegen die 30er von Andi upgegradet hatte.
Am Schnorchelstrand hatte ich natuerlich kein Equipment, kam aber ins Gespraech mit dem Neuseelaender Adam, der mit seiner Familie und einem Haufen Kinder am Strand war. Schnell stellten wir fest, dass wir die Segelleidenschaft teilen, auch wenn ich nicht so cool wie er nach 5 Jahren auf einem Boot verlebten Arbeitszeit in London mit der ganzen Familie nach NZL gesegelt bin.
Er musste dann seine kleine Tochter, die einen Bienenstich abbekommen hatte nach Hause fahren, hat mir aber in der Zeit sein Tauchequipment angeboten, was ich dann ausgiebig genitzt habe. Thanks again, Adam.

Es ging dann einmal zu Fuss quer ueber die Insel ins Dorf zum Supermarkt (die Tevas sind Gold wert)! Und da es da noch einen tollen Strand gab, musste ich noch einmal reinspringen (Andi hat den Einkauf nach Hause getragen. - Danke!) Nach dem Baden und dem Trocknen der Badehose im warmen Wind (sagte ich, dass es hier heute ueber 30 Grad warm war?) sprach ich auf gut Glueck einen Mann mit seiner Familie an, der gerade auch vom Schimmen kam, ob er bald los wolle und ob er micht vielleicht ein Stueck mitnehmen koennte (bis zum Hostel waren es 4 Kilometer). Er packte sofort seine Kinder ins Auto, machte noch eine kurze Inselrundfahrt mit mir und setzte mich mit den besten Wuenschen direkt vorm Hostel ab. Sie sind wirklich nett und hilfbereit, die Kiwis.

Gerade haben wir gegessen und mit der Weinprobe begonnen. Die werden wir auch fortsetzen.
Bis bald!
Ole

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