Folkeboottreffen in Arnis 2018

Es war wieder einmal herrlich! Bei Sonnenschein von früh bis spät erlebten wir einen wunderschönen Samstag mit ca. 21 anderen Folkebootseglern in Arnis.

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Höhepunkt des Nachmittags war die Geschwaderfahrt (ist keine Regatta, aber ein bisschen schon).  Hier ist die Gesamtdokumentation der Wettfahrtregeln, Bahnbeschreibung und das Startprozedere dargestellt:

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Der zweite bekam eine Flasche Rum… Wir waren immerhin auf Platz 6.

Der Abend bot dann mit der Musik von Esther Jung noch eine besondere Überraschung. Bei Bier, Grillwurst und Live-Musik ließen wir es uns bis spät in die Nacht gut gehen…

Das Ende der Segelsaison

Nachdem wir die Pauline am ersten Herbstferienwochenende bei bestem Segelwetter (SW 5-6, trocken, 15 Grad) von Fahrensodde nach Kiel geholt und auch gleich den Mast gelegt und das Boot von allem Kram erleichtert haben, stand am letzten Oktobersamstag das Kranen an.

Morgens um 05.15 Uhr versammelten sich viele schlaftrunkene Gestalten an der Kiellinie, um… erstmal auf den Kran zu warten. Nach einiger Verspätung kam er dann aber doch und hatte sich gegen 8 Uhr mit Gewichten so beladen, dass er die drei Vereins- und vier Eignerboote aus der Förde heben konnte.

Das Positionierung der Gurte und das Kranen klappten dann Dank der freundlichen Unterstützung einiger Helfer wieder angenehm unkompliziert und zügig. Pauline schwebte hinter die Hecke und wurde entglibbert und entsalzt.

 

Am gleichen Tag bauten wir auch wieder das Winterlagerzelt auf – für die Nacht war ordentlich Sturm und Regen angesagt, sodass wir froh waren, das Schiff vorher gut verpackt zu haben. Sonntag folgte dann das Trocknen der Bilge sowie eine Süßwasserspülung für die Pumpe und letzte “Sommersachen” wurden von Bord geräumt.

Nun hoffen wir, dass der erste Frost noch eine Weile auf sich warten lässt, damit Pauline vorher schön trocknen kann und beschäftigen uns währenddessen mit der Planung der Winterarbeiten. Es gibt ja immer was zu tun!

 

Sommertour 2017, Teil 3

Von Nyborg kreuzten wir morgens los in Richtung Süden, gegen Wind und Strömung. Wir entschieden uns für den Hafen Lohals, da wir auf der gegenüberliegenden Seite in Lundeborg schon im letzten Jahr gelegen haben. Der kleine Hafen bot uns reichlich freie Liegeplätze und überzeugte uns mit einer nahegelegenen Eisdiele. Abends ging es dann noch zum Strand wo wir in der Abendsonne baden konnten.

Von Lohals ging es am nächsten Morgen weiter durch den Svendborg Sund, an den wunderschönen Villen und Häusern vorbei, bis hin nach Ærosklbing, wo wir uns mit Holger auf der Carpe Diem trafen.

In Æroskøbing verbrachten wir zunächst einen gemütlichen Abend mit Gegrilltem an Bord und später in einer der Hafenkneipen. Am nächsten Tag gingen wir zum Baden an die weltberühmte nördliche Bucht von Æroskøbing.

Nachdem Badestopp segelten wir weiter nach Faborg, wo wir einen gemütlichen Liegeplatz neben der Nostromo im alten Stadthafen fanden.

Sommertour 2017, Teil 2

40 Seemeilen in sechseinhalb Stunden – diesen Rekord stellten wir auf während der Überfahrt von Juelsminde nach Kerteminde bei westlichen Winden 6 bis 7 – waren abends sehr froh im Hafen angekommen zu sein.

In Kerteminde liefen die Vorbereitungen für den Goldpokal der Folkeboot auf Hochtouren. Wir trafen einige alte Bekannte aus Flensburg und Kiel und verbrachten einen netten Abend mit Bier und hot dog, während von nebenan die laute Musik des Hafengeburtstags zu hören war.

Am nächsten Tag fuhren wir bei ähnlichen Wetterbedingungen nach Nyborg. Nachdem wir die große Belt Brücke unterquert hatten wurde die See allerdings etwas ruhiger und wir konnten die letzten drei Meilen nach Nyborg relativ entspannt aufkreuzen. In Nyborg zündeten wir nach einem kleinen Stadtrundgang die Grillkohle an und warten jetzt darauf dass die Glut einen Zustand erreicht der es erlaubt unsere Pölser und Spieße zu grillen.

Sommertour 2017, Teil 1

Die ersten vier Tage der Reise wurden wir von Sonnenschein und frischer Backstagsbriese verwöhnt.

Nun liegt Pauline in Horsens und es regnet Bindfäden. Das DMI spricht sogar von “Wolkenbrüchen”. Unser bescheidenes Ziel für heute ist Juelsminde.

Dort sind wir mittlerweile angekommen und genießen ein Anlegebier in der Abendsonne.

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Saisonstart 2017

Impressionen der Überfahrt Kiel nach Flensburg

Saisonende 2016

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Am 5. November 2016 war die Saison 2016 dann endgültig vorbei. Pauline steht nun wieder an Land. Gerade habe ich nochmal im Logbuch geblättert: In dieser Saison hatten wir 36 Segeltage mit Pauline, dazu noch 5 Segeltage auf anderen Booten vom ASV. Kein Rekord, aber in Anbetracht des eher mäßigen Sommers auch nicht so schlecht.

Sommerreise – Teil 4

Nun ist die herbstliche Sommerreise schon ein paar Wochen her, aber der letzte Lagebericht fehlt immer noch! Ich fasse mich kurz…

Von Birkhom aus ging es weiter nach Marstal, wo wir bei herrlichem Wetterchen anlegten. Es ging zuerst zum Baden an den Strand und dann ins Schifffahrtsmuseum, das wir uns endlich mal angucken wollten. Das war dann auch sehr lohnenswert – und groß!

Abends gab’s ne Grillerei und man traf mal wieder ein paar Bekannte.

Am Dienstag zog es uns Richtung Osten, wir wollten mal das bei nordöstlichen Winden gut geschütze Lindelse Nor bei Langeland als Ankerplatz ausprobieren. Dort angekommen, mussten wir aber leider feststellen, dass der Wind düsenartig pfiff, was arg ungemütlich war. Eine halbe Stunde später gingen wir wieder Anker auf, um uns einen geschützteren Platz für die Nacht zu suchen.

Den fanden wir nach einigen Segelstunden dann südlich von Drejø. Was für ein traumhafter Ankerplatz! Sehr dicht unter Land, in türkisblauem Wasser und mit feinstem Sand darunter lagen wir nun sehr geschützt und idyllisch vor Anker und hatten nun auch endlich das erste Mal die Gelegenheit, unser Dinghi auszuprobieren. Es ist sehr klein, trägt aber bei glattem Wasser problemlos zwei Personen, wie wir herausgefunden haben. Zumindest, wenn man einige Körperteile über Bord hängen lässt.

So konnten wir am Abend noch einen Landspaziergang auf Drejø unternehmen.

Am nächsten Morgen wurde noch vor dem Frühstück gebadet und dann ging es weiter. Der leichte Wind drehte zwar zunächst etwas auf West, wir wollten das herrliche Wetter aber dennoch nutzen, um nach Als zu segeln. Zwischen den Inseln und nördlich von Lyø ging es an diesem schönen Segeltag nach Fynshav, wo Ole am herrlichen Sandstrand gleich ins Wasser sprang.

Der Hafen hat neben dem schönen Strand leider nicht soo viel zu bieten, wie wir sehr bald rausgefunden haben.

Am Donnerstag war unser Ziel die gute alte Schlei. Vorm Wind ging es recht gemächlich an der Ostküste von Als entlang und dann das Stückchen übers offene Wasser bis nach Deutschland.

In der Schlei angekommen, machten wir mal wieder in der Modersitzki-Werft fest, wo es wie meistens recht idyllisch zuging. Nebenan war das Noor und der Nordwind nahm pünktlich zur Nacht ab, sodass wir ruhig schlummern konnten.

Am Freitag ging es dann am späten Vormittag wieder Richtung Kiel. Es war sehr, sehr flau. Dafür aber sonnig. Um uns herum warfen immer mehr Segler ihre Motoren an und knatterten in die Kieler Förde. Wir aber harrten aus – und brauchten fast sechs Stunden bis nach Laboe!

Dort angekommen fanden wir gerade noch so einen Platz im Hafen. Es war nämlich aufgrund der German Classics rappelvoll! Nach dem Aufklaren hieß es dann auch erstmal Bootegucken – was für schöne Schiffe!

Nach einem obligatorischen Besuch in der Tapas Bar genossen wir noch Getränke und Live-Musik unter freiem Himmel, bevor es spät abends in die Koje ging.

Und nun war es auch schon wieder Samstag und wir huschten nach dem Frühstück kurz zurück zum ASV-Steg in der Innenförde.

Eine schöne Reise war das! Wir haben sehr nette Leute getroffen und sind zumindest schon mal weiter gekommen als im noch stürmischeren letzten Jahr. Aber eine Sommerreise?

Das würde höchstens auf die letzten (dann aber auch oft flauen) Tage zutreffen. Naja, besser Herbst und guten Wind als Sommer und schlechten, will ich meinen.